80 Jahre ESV Rot-Weiß Klagenfurt
Aus Bombenkratern wurde eine Sportanlage
Der ESV Rot-Weiß Klagenfurt wurde im Jahr 1946 gegründet. In den ersten Jahrzehnten konzentrierten sich die sportlichen Aktivitäten auf das Areal rund um den Klagenfurter Hauptbahnhof. Die ersten Sektionen – Turnen und Handball – trainierten auf einer Wiese, die Sektion Eisschießen nutzte das Gelände beim Heizhaus, die Schachspieler trafen sich in der Bahnhofsrestauration und die Fußballer waren mangels eines eigenen Sportplatzes auf die Anlagen anderer Vereine angewiesen.
Ab 1976 begann der Bau der heutigen Sportanlage in der Karl-Landsteiner-Gasse. Bis 1982 wurde sie auf ihre heutige Größe erweitert. Dank des damaligen Obmanns Messner, vieler engagierter ÖBB-Kollegen sowie der finanziellen Unterstützung durch die Politik gelang es, eine moderne Begegnungsstätte für die sportliche Betätigung der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zu schaffen.
Neben den ÖBB-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern sowie deren Familien nutzen heute auch zahlreiche Mitglieder und Tagesgäste aus Klagenfurt und Umgebung die Anlage. Besonders erfreulich ist die Zusammenarbeit mit dem Elternverein der Volksschule Festung, um Kindern den Zugang zu Sport und Bewegung zu ermöglichen.
Aktuell nehmen die Sektionen Dart, Pétanque und Tennis erfolgreich an Meisterschaftsbewerben teil.
Das 80-jährige Bestandsjubiläum wurde im Rahmen eines Festaktes gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft gefeiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Stadtkapelle Klagenfurt.
Ehrengäste
Unter den Ehrengästen befanden sich Landesrat Mag. Peter Reichmann, Landesrat Daniel Fellner als Vertreter von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, der 3. Landtagspräsident und ASKÖ-Landesgeschäftsführer Günther Leikam, Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Sportstadträtin Dipl.-Ing. Constance Mochar, Fahnenpate GR Mag. Bernhard Rapold, der Wirtschaftsdirektor der Diakonie Kärnten Mag. Walter Pansi sowie KTV-Präsident a. D. Hugo Fürstler.